Was ist die Sterbegeldversicherung?

Seit 2004 von den Krankenkassen das Sterbegeld abgeschafft wurde, muss nun jeder selbst für seine Beerdigung vorsorgen. Dafür haben die Versicherungsunternehmen das Modell der „Sterbegeldversicherung“ ins Leben gerufen. Hier wird eine bestimmte und vorher festgelegte Summe angespart und verzinst, um sie dann im Todesfall den Angehörigen auszuzahlen.

Oft wird die Sterbegeldversicherung auch als kleine Lebensversicherung bezeichnet. Und so ähnlich ist diese Versicherungsform auch angelegt. Bei dem Vertragsabschluss wird ein Gesamtbetrag bestimmt (meistens 5.000 bis maximal 25.000 EUR), welcher angespart werden soll. Die monatliche Prämie ist je nach Eintrittsalter sehr günstig. Das Guthaben wird entsprechend verzinst. Nach einer gewissen Zeit wird Ihnen das Guthaben entweder ausgezahlt oder Sie lassen die Versicherung weiter laufen. Im Falle des vorzeitigen Todes wird die Gesamtsumme an die Angehörigen ausgezahlt.

Brauche ich so eine Versicherung?

Jüngere Menschen bis 45 Jahre benötigen die Sterbegeldversicherung nicht unbedingt. Das Durchschnittsalter eines Deutschen beträgt derzeit etwa 82 Jahre. Da lohnt es sich erst ab 45 Jahre, sich mit der Sterbegeldversicherung zu beschäftigen.

Unbedingt notwendig ist die Sterbegeldversicherung nicht. Doch es erleichtert viele Menschen, wenn sie wissen, dass ihre Beerdigung sowie die damit verbundenen Kosten abgedeckt sind und diese Unkosen nicht der Familie zur Last fallen.