Gesetzliche Krankenversicherung

Die wichtigsten Informationen auf einen Blick

Gesetzliche Krankenversicherung

Die Gesetzliche Krankenversicherung ist eine Pflichtversicherung im System der Sozialversicherung in Deutschland. Jeder Arbeitgeber ist verpflichtet die Arbeitnehmeranteile zur Gesetzlichen Krankenversicherung direkt vom Bruttoeinkommen einzubehalten und an den zust├Ąndigen Sozialversicherungstr├Ąger ordnungsgem├Ą├č monatlich abzuf├╝hren. Die bekannteste Gesetzliche Krankenversicherung ist sicherlich die Allgemeine Ortskrankenkasse, die AOK, Diese ist bundesweit vertreten und nur eine von ├╝ber 200 bestehenden gesetzlichen Krankenkassen.

Jeder Arbeitnehmer hat ein freies Wahlrecht und kann sich die f├╝r ihn am besten passende Gesetzliche Krankenversicherung frei selbst ausw├Ąhlen. Der Arbeitgeber muss dieser gew├Ąhlten Krankenkasse die Beitr├Ąge ├╝berweisen. Dabei gilt f├╝r jede Krankenkasse der von der Bundesregierung einheitlich festgelegte Beitragssatz von 14.6 % des beitragspflichtigen Bruttoeinkommens.┬á Ab Januar 2019 ist der Zusatzbeitrag in der gesetzlichen Krankenversicherung nicht mehr vom Arbeitnehmer alleine zu tragen, sondern wird zur H├Ąlfte auch vom Arbeitgeber getragen. In der Gesetzlichen Krankenversicherung ist es m├Âglich, Familienangeh├Ârige die ├╝ber kein eigenes Einkommen verf├╝gen, ├╝ber die Familienversicherung beitragsfrei mit zu versichern.

Die Leistungen der Gesetzlichen Krankenversicherung sind fast nahezu identisch. Wer besondere medizinische Leistungen, wie zum Beispiel Hom├Âopathie oder Akupunktur ben├Âtigt, sollte doch einen Vergleich starten, welche Gesetzliche Krankenversicherung diese Leistungen ├╝bernimmt. Die gesetzlich festgelegten Zuzahlungen f├╝r Medikamente und die viertelj├Ąhrliche Praxisgeb├╝hr sind in allen gesetzlichen Krankenkassen gleich hoch.

Auch der Wegfall von Leistungen, wie zum Beispiel der ├ťbernahme von Fahrtkosten zu einer ambulanten Behandlung oder die Zuzahlung f├╝r Brillen, ist generell festgelegt und wird von allen Krankenkassen gleich ausgef├╝hrt. Auch in der H├Âhe des Krankengeldes das der Versicherte, nach Ablauf der Lohnfortzahlungsfrist von 6 Wochen durch den Arbeitgeber, erh├Ąlt wird nicht in unterschiedlichen H├Âhen berechnet. Auch wurde die Zahlung eines Sterbegeldes aus dem Leistungskatalog der gesetzlichen Krankenkassen einheitlich gestrichen.

In der Gesetzlichen Krankenversicherung werden sich auch f├╝r die dort Versicherten ├änderungen ergeben. So bleibt abzuwarten welche Krankenkassen werden zu dem gesetzlich festgelegten Beitrag werden Zusatzbeitr├Ąge bis zu 1 % erheben und welche Krankenkassen werden Beitr├Ąge beim Erf├╝llen bestimmter Voraussetzungen bis zu 1 % des Beitrages an die Mitglieder zur├╝ckzahlen werden. Auch in der Gesetzlichen Krankenversicherung ist f├╝r den Versicherungsnehmer ein Wechsel jederzeit m├Âglich, wenn die bestehenden K├╝ndigungsfristen der jeweiligen Krankenkasse eingehalten werden.